Südafrika

Die letzte Reise, die von einer analogen Kamera begleitet wurde. Das letzte Mal, Fotoshops suchen und Fotos entwickeln lassen, darauf warten, bis man sie abholen konnte. Und das letzte Mal bibbern, ob der Film nicht etwa beschädigt war. Alte Reisen habe ich deshalb gar nicht erst hochgeladen, auch weil die gesacannten Fotos qualitativ nicht mithalten können. Bei dieser Reise mache ich aus obigem Grund eine Ausnahme: 2002 war mein Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie.


Mit dem Jubiläumsflug der Swissair folgen wir in der Businessklasse (oh war das schön...) nach Johannesburg. Der kleine zweijährige Aneyrin durfte im Cockpit die MD11 fliegen - der Berufswunsch war geboren! Von Johannesburg mit Kulula nach Kapstadt, wo Terence uns am Flughafen abholte.


20 Tage lang

besuchten wir Südafrika. Zuerst durften wir eine Woche bei Van Niekerks wohnen, die für ein Jahr nach Kapstadt gegangen sind.


Wir besuchte die Victoria & Alfred's WAterfront - ein Shoppingparadies, das Seaaquarium mit den hässlichen Spinnenkrebsen und frühstückten auf dem Tafelberg.



Einen Badetag legten wir in Muizenberg ein, dessen Strand mit den farbigen Umkleidehäuschen durch den Swissair-Kalender weltberühmt wurde. Dort trafen wir auf DJ Bobo und seine Crew, die den Videoclip zu Celebration drehten. Er war sehr arrogant und unfreundlich, was Dominik, Noellia, Elena und Liam dazu brachte, deren Sanburg zu zerstören.


Für die Kinder gab es ebenfalls in diesen 20 Tagen viel zu sehen und zu erleben. Z.B Boulders, Simon's Town mit den wilden Pinguinen, den einzigen auf dem afrikanischen Kontinent. Oder das Kap der guten Hoffnung mit den bösartigen Pavianen und vieles mehr...


Dann fuhren wir der Garden Route entlang zur Highgate Straussenfarm. Abends um fünf bei 40°C führte uns Konrad durch die Farm. Die Kinder durften auf Gelege stehen, auf Straussen reiten und sie füttern, wir durften die Brutkästen sehen und Babystrausse streicheln.



Im coolsten Bed & Breakfast in Wilderness oder vielleicht in ganz Südafrika übernachteten wir auf dem Weg nach Durban.

In Durban machten wir eine Woche lang Badeferien. An der ganzen Strandpromenade entlang verläuft kilometerlang ein Kinderpool, weil das Meer zu gefährlich ist. Zwar gibt es Haifangnetze, die sind aber bereits durchlöchert und einen Tag vor unserer Ankunft wurde einem Fischer das Bein abgebissen... Neee, da gehen unsere Kinder nicht baden! Aber die Pools fanden sie grossartig. Auch die beiden Dachterrassenpools im Holiday Inn, wo wir logierten.


Das Highlight kam aber erst noch: die Safari im Hwuluwe Umfolozi Nationalpark. Ganz stilecht übernachteten wir in einem Rondavel mitten im Park mit vielen wilden Besuchern nachtsüber. Als wir morgens zum Badehäuschen wollten, standen zwei Kafferbüffel direkt auf unserem Sitzplatz.


Was für ein Erlebnis! Südafrika bietet wirklich für alle etwas.





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